Neues

Wusstest du schon, dass...

…dass Catcalling laut Studie ein weit verbreitetes Phänomen in Deutschland ist? 

mehr lesen »

…Facebook und Instagram schlecht abschneiden, wenn es darum geht Belästigung von Frauen zu verhindern? Überrascht das?

mehr lesen »

…jede vierte Vereinssportlerin Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht hat? 

mehr lesen »

Was hat das mit Gleichstellung zu tun?

das Ticketsystem in Bussen

Busse werden häufiger von Frauen als von Männern genutzt. Während Männer einfache Wegstrecken zurücklegen (zur Arbeit und zurück), haben Frauen kompliziertere Wege: Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit, danach mit einem älteren Familienmitglied zur Arztpraxis, Einkäufe erledigen usw. Wer den Bus nutzt, benötigt in der Regel ein Ticket pro Fahrtstrecke, zum Nachteil von Frauen mit den vielen aneinandergereihten Wegstrecken und dem häufigen Umsteigen. Besser: Ein Ticket, mit dem binnen einer Stunde unbegrenzt gefahren werden darf.

Öffentliche Toiletten

Warum ist die Schlange vor der Damentoilette meist viel länger als die vor der Herrentoilette? Das Problem liegt in der Planung: Normalerweise haben beide Toilettenräume die gleiche Grundfläche. Da Herrentoiletten aber sowohl Kabinen als auch Urinale haben, können sich dort pro Quadratmeter mehr Personen gleichzeitig erleichtern als in der Damentoilette.

Schneeräumpläne in den Städten

Frauen und Männer bewegen sich unterschiedliche fort. Frauen gehen weitaus häufiger zu Fuß und nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Studien zeigen, dass Fußgänger:innen in den Wintermonaten das höchste Verletzungsrisiko haben. Das verursacht Kosten und Krankheitstage. Werden beim Schneeräumen Fußwege und Routen öffentlicher Verkehrsmittel priorisiert, so senkt das die Kosten im Gesundheitssystem und mindert Produktivitätseinbußen.

der Bau von Straßen

Mehr als die Hälfte für den Verkehr bereitgestellten Mittel werden für Straßen und Autobahnen ausgegeben, hauptsächlich als Verbindung zu großen Städten oder Straßen im ländlichen Gebiet. Kürzere Wegstrecken gelten als weniger relevant für die Infrastruktur. Zum Nachteil von Frauen, die die kürzeren Wegstrecken häufiger nutzen und mehr zu Fuß gehen, um sich neben ihrem Beruf auch noch um Kinder, Angehörige und Einkäufe zu kümmern.

die Instandhaltung von Gehwegen

Studien zeigen, dass Frauen seltener zufrieden sind mit der letzten zu Fuß zurückgelegten Wegstrecke, als Männer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Frauen mehr zu Fuß unterwegs sind mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Kinderwagen schieben und deshalb von ungenügenden Gehwegen stärker betroffen sind.

Öffentliche Verkehrsnetze, wie z.B. das U-Bahn-Netz

Die meisten Netze von U-Bahnen in Städten sind strahlenförmig (ähnlich wie ein Spinnennetz) aufgebaut, alle Wege führen in die Innenstadt, nur im Zentrum gibt es einige Rundstrecken. Das ist hilfreich für Pendler, steht aber dem typischen Fortbewegungsmuster von Frauen entgegen. Lösung: orthogonalverlaufende U-Bahn-Linien, einem Gitter gleichend, die eine Aneinanderreihung von kurzen Wegen erleichtern.

Da kommt bald noch mehr…

RotlichtAus?!

Previous
Next

Ein breites Bündnis läd Euch ein. 

“Prostitution verhindert Vergewaltigungen” oder “Ein Beruf wie jeder andere” oder “Prostitution macht Frauen zum Sexobjekt” –  was stimmt denn jetzt?
Prostitution, das Thema wird häufig kontrovers diskutiert. Wie steht es denn nun bei uns in Deutschland um die Prostitution? Und wie sieht es vor unserer Haustür im Landkreis Stade aus? 

Ist gerade aktuell, oder?

Gendergerechte Sprache.

Ein heiß diskutiertes Thema.

Der Duden zum Beispiel macht Schluss mit dem generischen Maskulinum.

Für die weibliche Form von Personenbezeichnung gibt es jetzt eigene Einträge, zum Beispiel Ärztin, Anwältin usw. Das sorgt für heftigen Gegenwind. Und der Duden? Bleibt cool. Die Änderungen haben das Ziel, die Bedeutung der Wörter zu präzisieren. Weil in unserer Gesellschaft immer differenzierter gesprochen wird, kann die Verwendung des generischen Maskulinums eher verunsichern. Daher sah sich der Duden veranlasst diesen Wandel in unserer Sprache mit zu berücksichtigen.
Mehr lesen

AHA! Kurz erklärt...

Gender Care Gap

Was hat es mit der berühmten Lücke auf sich? Und warum ist sie ein Problem?
Gemeint ist damit der unterschiedliche Zeitaufwand, den Frauen und Männer jeweils für unbezahlte Sorgearbeit (Care-Arbeit) aufbringen. Neugierig, was das Problem ist und wie es besser geht?
Mehr lesen

Ungewollt schwanger?

Du hast Fragen zum Ablauf, Kosten, Methoden und Unterstützung? 
Du suchst eine passende Beratungsstelle vor Ort?
Das Hilfetelefon “Schwangere in Not” erreichst du anonym unter der Nummer 0800 – 4040020. Auf der Website “Schwanger und viele Fragen (BzgA) findest du auch eine anonyme Onlineberatung.
Pro Jahr gibt es mehr als 100.000 Schwangerschaftsabbrüche, das sind mehr als 270 pro Tag. Du bist nicht allein.

Partnerschaftsgewalt

Jede 3. Frau in Deutschland ist von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen. Jede 4. Frau erlebt Gewalt in ihrer Partnerschaft. 2 von 3 Frauen erleben sexuelle Belästigung.

Anlaufstellen…

...gibt es bei uns vor Ort. Für Betroffene. Oder für Leute, die jemanden kennen…

BISS – Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, Stade: 04141 53 44 15
Lichtblick – Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, Buxtehude: 04161 714 715
Frauenhaus, Stade: 04141 44 123

…und viele mehr. 

Und wer lieber schreibt als telefoniert: Mailadressen gibt es auf den Websites natürlich auch.

Glaubst du nicht?

MÄNNER können nicht einparken. FRAUEN können nicht über Gefühle reden. MÄNNER sind multitaskingfähig. FRAUEN können nicht malen. Oder schön schreiben. MÄNNER können dafür nicht mit Zahlen umgehen….

Ist aber so!

Alles nur Klischees. Die helfen niemandem weiter. Auch nicht, wenn sie verdreht sind.

Aber was hilft denn jetzt? Und gegen was eigentlich? Oder können wir auch mal FÜR etwas sein? Und warum dauert das noch…

0
Jahre?!