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Endometriose: die große Unbekannte

Endometriose, eine oft schmerzhafte chronische Erkrankung, tritt überwiegend  bei Frauen auf. Weil das Krankheitsbild vielfältig ist, erfolgt eine Diagnose oft erst spät. Eine Selbsthilfegruppe in Stade lädt Betroffene zum Austausch ein.

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Wusstest du schon, dass...

…Spanien das erste Land ist, in dem Frauen zukünftig wegen Regelschmerzen zusätzliche Krankentage in Anspruch nehmen sollen dürfen?  

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…Proteste von Abtreibungsgegnern vor Beratungsstellen bald in Deutschland der Vergangenheit angehören sollen?

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…Frauen im Jahr 2020 bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt 30,2 Jahre alt waren?

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Ich bin für RotlichtAus!

Die RotlichtAus!? Kampagne startet jetzt für alle Menschen im Landkreis Stade die Mitmachaktion Gemeinsam für RotlichtAus! Zeig Gesicht!

Dafür werden wir am Ende der Kampagne eine große Collage mit Fotos von Euch erstellen, die für RotlichtAus! stehen. Die Collage werden wir hier, über Social Media und als Plakat veröffentlichen.

Mach mit.

Komm dafür zu einer der RotlichtAus?!-Veranstaltungen (am 13.05. und 02.07., mehr dazu auf der Website ), dort machen wir ein Foto von Dir. Mitbringen brauchst du bloß dich selbst, Statements, Blankopapier und Kamera sind schon da.

Oder schicke selbständig ein Foto per Mail an: gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de
Bitte eine Einverständniserklärung mitschicken.

Die Aktion darf gern in allen Netzwerken geteilt werden, denn: je mehr Menschen mitmachen, desto stärker ist unsere gemeinsame Botschaft.

Wir freuen uns auf viele starke Bilder! Danke!

Neuseit dem 01. Mai 2022 ist die Beratung beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ auch auf Ukrainisch möglich.

Телефон довіри „Насильство щодо жінок“ – Beratung auf Ukrainisch! (Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“)

08000 116 016 

Ein wichtiger Hinweis:

Die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist riesengroß. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe sicherzustellen, dass Schutzsuchende – fast ausschließlich Frauen und Kinder – in Deutschland den bestmöglichen Schutz vor Gewalt, Menschenhandel und Zwangsprostitution erfahren, und dass Betroffenen umfangreiche Unterstützung zukommt.

Wer derzeit aus privater Initiative heraus Menschen aus der Ukraine dabei hilft eine Unterbringung zu finden, wird gebeten, besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen bei der Vermittlung. Es ist sehr wichtig, dass Namen und Adressen dieser Unterkünfte bekannt sind und dokumentiert werden und dass alle Ankommenden zuerst registriert werden. Werden den Frauen „günstige Verdienstmöglichkeiten mit Unterkunft“ angeboten, sollten die Helfenden kritisch nachfragen und den Kontakt mit den vermittelten Frauen und Kindern halten.

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Was kann ich als Helfer:in tun?

  • Misstrauisch werden, wenn Frauen „günstige Verdienstmöglichkeiten mit Unterkunft“ angeboten werden
  • Kontakt halten mit den vermittelten Frauen und Kindern und als Ansprechpartner:in für Probleme zur Verfügung zu stehen, besonders in den ersten Wochen
  • Vorsicht, wenn Unterkünfte zum Beispiel nur für junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren angeboten werden
  • Namen und Adressen von Gastgeber:innen und Gästen müssen von Wohnungsbörsen und privaten Vermittler:innen erfasst und dokumentiert werden
  • Notrufnummern an geflüchtete Frauen weitergeben

Was hat das mit Gleichstellung zu tun?

das Ticketsystem in Bussen

Busse werden häufiger von Frauen als von Männern genutzt. Während Männer einfache Wegstrecken zurücklegen (zur Arbeit und zurück), haben Frauen kompliziertere Wege: Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit, danach mit einem älteren Familienmitglied zur Arztpraxis, Einkäufe erledigen usw. Wer den Bus nutzt, benötigt in der Regel ein Ticket pro Fahrtstrecke, zum Nachteil von Frauen mit den vielen aneinandergereihten Wegstrecken und dem häufigen Umsteigen. Besser: Ein Ticket, mit dem binnen einer Stunde unbegrenzt gefahren werden darf.

Schneeräumpläne in den Städten

Frauen und Männer bewegen sich unterschiedlich fort. Frauen gehen weitaus häufiger zu Fuß und nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Studien zeigen, dass Fußgänger:innen in den Wintermonaten das höchste Verletzungsrisiko haben. Das verursacht Kosten und Krankheitstage. Werden beim Schneeräumen Fußwege und Routen öffentlicher Verkehrsmittel priorisiert, so senkt das die Kosten im Gesundheitssystem und mindert Produktivitätseinbußen.

die Instandhaltung von Gehwegen

Studien zeigen, dass Frauen seltener zufrieden sind mit der letzten zu Fuß zurückgelegten Wegstrecke, als Männer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Frauen mehr zu Fuß unterwegs sind, mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Kinderwagen schieben und deshalb von ungenügenden Gehwegen stärker betroffen sind.

Öffentliche Toiletten

Warum ist die Schlange vor der Damentoilette meist viel länger als die vor der Herrentoilette? Das Problem liegt in der Planung: Normalerweise haben beide Toilettenräume die gleiche Grundfläche. Da Herrentoiletten aber sowohl Kabinen als auch Urinale haben, können sich dort pro Quadratmeter mehr Personen gleichzeitig erleichtern als in der Damentoilette.

der Bau von Straßen

Mehr als die Hälfte für den Verkehr bereitgestellten Mittel werden für Straßen und Autobahnen ausgegeben, hauptsächlich als Verbindung zu großen Städten oder Straßen im ländlichen Gebiet. Kürzere Wegstrecken gelten als weniger relevant für die Infrastruktur. Zum Nachteil von Frauen, die die kürzeren Wegstrecken häufiger nutzen und mehr zu Fuß gehen, um sich neben ihrem Beruf auch noch um Kinder, Angehörige und Einkäufe zu kümmern.

Öffentliche Verkehrsnetze, wie z.B. das U-Bahn-Netz

Die meisten Netze von U-Bahnen in Städten sind strahlenförmig (ähnlich wie ein Spinnennetz) aufgebaut, alle Wege führen in die Innenstadt, nur im Zentrum gibt es einige Rundstrecken. Das ist hilfreich für Pendler, steht aber dem typischen Fortbewegungsmuster von Frauen entgegen. Lösung: orthogonalverlaufende U-Bahn-Linien, einem Gitter gleichend, die eine Aneinanderreihung von kurzen Wegen erleichtern.
Da kommt bald noch mehr…

Kurz erklärt...

Sexismus

...bedeutet mehr als sexuelle Belästigung, #MeTOO und Catcalling.

Sexismus ist nicht zu verwechseln mit sexueller Belästigung.

Sexismus ist Diskriminierung auf Grund des Geschlechts. Beispiele: Ein Werbeplakat mit einer kaum bekleideten Frau wirbt für Pizza. T-Shirts für Mädchen mit der Aufschrift "In Mathe bin ich Deko". Ein höheres Gehalt für die gleiche Arbeit für Männer. Begriffe, wie "herrlich" und "dämlich" (Sehr geehrte Damen und Herren...). Erziehung, wenn Jungs nicht weinen und Mädchen nicht wütend sein dürfen... Du kennst bestimmt weitere Beispiele?

Catcalling

Kein Kompliment.

90% der Betroffenen sind Frauen.

Catcalling bedeutet verbale Belästigung, bei der es um anzügliche Äußerungen, Nachrufen oder Hinterherpfeifen geht. Nicht so schlimm? Studien zeigen, dass die Hälfte der Betroffenen ängstlicher wird und sich an bestimmten Orten unsicher fühlt, besonders nachts und alleine. 40% vermeiden deshalb bestimmte Orte und Routen, 8% ändern ihren Kleidungsstil. Was tun? Hilfe holen, Passanten ansprechen, Handy zücken und Fotos und Videos machen. Und du als Zeuge? Unterstützung anbieten. Unbedingt.

Ungewollt schwanger?

Du bist nicht allein!

Du hast Fragen zum Ablauf, Kosten, Methode und Unterstützung?

Du suchst eine passende Beratungsstelle vor Ort?

Hier gibt es eine Hilfetelefon und eine anonyme Onlineberatung der BzgA.

Pro Jahr gibt es mehr als 100.000 Schwangerschaftsabbrüche, das sind mehr als 270 pro Tag. 

In diesem Jahr haben sich am Internationalen Frauentag am 8.März etwa 700 Menschen in Stade versammelt, um am Friedensmarsch teilzunehmen. Vom Schwedenspeicher aus zog die Menge mit Kerzen und Flaggen Richtung Platz am Sande, auf dem die Teilnehmerinnen ihre Lichter abstellten: In Form eines großen Frauen- und Friedenszeichens. Wir hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten hatten dazu aufgerufen.

Bildergalerie hier>>

Finanztipps für Frauen: Die Broschüre gibt´s bei uns

Zum diesjährigen Equal Pay Day veröffentlicht Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Broschüre, die zeigt wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können und sich auf den Weg machen zur finanziellen Unabhängigkeit.

Ziel: Frauen ermutigen, sich mit der aktuellen und vor allem zukünftigen finanziellen Situation auseinanderzusetzen – und ultimativ – die eigenen Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

Kommt vorbei, holt Euch die kostenfreie Broschüre im Gleichstellungsbüro!

Die Orange Days sind zu Ende  und das Netzwerk Häusliche Gewalt war dabei – ein voller Erfolg! Es gab zahlreiche Aktionen: orange angeleuchtete Rathäuser und weitere öffentliche Gebäude, Aktionstüten „Gewalt?! …kommt nicht in die Tüte!“ bei Bäckereien und auf Wochenmärkten, Informationsstände der Gleichstellungsbeauftragten und Unterstützer:innen, gehissten Fahnen und vieles mehr. Schau selbst…