Neues

Künstlerinnenführung im Schloss Agathenburg

Großartige Frauen mit Durchblick präsentiert Sarah Durke am Freitag, den 21. Januar, um 17 Uhr auf Schloss Agathenburg. In den Schlossfenstern hat sie 15 Scherenschnitte installiert, die bedeutende Frauen aus der Region darstellen. In der Dämmerung führt die Künstlerin einmal rund ums Schloss. Tickets gibt es ab 5 Euro, ein

mehr lesen »

Wusstest du schon, dass...

…dass Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Cortana ein Sexismus-Problem haben?

mehr lesen »

…wenn ein Manager eine Tochter bekommt, der Anteil der Frauen unter seinen Beschäftigten ansteigt, ebenso wie der Anteil der an Frauen ausgezahlten Löhne?

mehr lesen »

…Frauen besonders armutsgefährdet sind, vor allem wenn sie über 65Jahre alt sind?

mehr lesen »

Neue Broschüre erschienen

Wer sich trennen will oder mitten in einer Trennung steckt, hat oft viele Fragen. Wer zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus? Bei wem bleiben die Kinder? Wer darf das gemeinsame Auto oder den Hund behalten? Eine Broschüre gibt erste Antworten. Und clevere Tipps plus Checkliste.

Kampagne läuft

Dieses Jahr geht es weiter mit Veranstaltungen des Aktionsbündnisses RotlichtAus?! Schau doch mal auf der Website vorbei.

Die Orange Days sind zu Ende  und das Netzwerk Häusliche Gewalt war dabei – ein voller Erfolg! Es gab zahlreiche Aktionen: orange angeleuchtete Rathäuser und weitere öffentliche Gebäude, Aktionstüten „Gewalt?! …kommt nicht in die Tüte!“ bei Bäckereien und auf Wochenmärkten, Informationsstände der Gleichstellungsbeauftragten und Unterstützer:innen, gehissten Fahnen und vieles mehr. Schau selbst…

Der Paragraf 218 im Strafgesetzbuch stellt Schwangerschaftsabbruch in Deutschland unter Strafe. Deshalb hat pro familia in Kooperation mit unserem Gleichstellungsbüro und dem der Hansestadt Buxtehude anhand einer bunten Sprühaktion mit dem Slogan „Frauenrechte sind Menschenrechte – Weg mit dem §218“ auf die Forderungen zur Streichung des §218 StGB aufmerksam gemacht. Die orangenen Schriftzüge waren für viele Bürger:innen in den Einkaufsstraße in den Innenstädten von Stade und Buxtehude zu sehen. 

Das Tageblatt berichtete.

Was hat das mit Gleichstellung zu tun?

das Ticketsystem in Bussen

Busse werden häufiger von Frauen als von Männern genutzt. Während Männer einfache Wegstrecken zurücklegen (zur Arbeit und zurück), haben Frauen kompliziertere Wege: Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit, danach mit einem älteren Familienmitglied zur Arztpraxis, Einkäufe erledigen usw. Wer den Bus nutzt, benötigt in der Regel ein Ticket pro Fahrtstrecke, zum Nachteil von Frauen mit den vielen aneinandergereihten Wegstrecken und dem häufigen Umsteigen. Besser: Ein Ticket, mit dem binnen einer Stunde unbegrenzt gefahren werden darf.

Schneeräumpläne in den Städten

Frauen und Männer bewegen sich unterschiedliche fort. Frauen gehen weitaus häufiger zu Fuß und nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Studien zeigen, dass Fußgänger:innen in den Wintermonaten das höchste Verletzungsrisiko haben. Das verursacht Kosten und Krankheitstage. Werden beim Schneeräumen Fußwege und Routen öffentlicher Verkehrsmittel priorisiert, so senkt das die Kosten im Gesundheitssystem und mindert Produktivitätseinbußen.

die Instandhaltung von Gehwegen

Studien zeigen, dass Frauen seltener zufrieden sind mit der letzten zu Fuß zurückgelegten Wegstrecke, als Männer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Frauen mehr zu Fuß unterwegs sind, mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Kinderwagen schieben und deshalb von ungenügenden Gehwegen stärker betroffen sind.

Öffentliche Toiletten

Warum ist die Schlange vor der Damentoilette meist viel länger als die vor der Herrentoilette? Das Problem liegt in der Planung: Normalerweise haben beide Toilettenräume die gleiche Grundfläche. Da Herrentoiletten aber sowohl Kabinen als auch Urinale haben, können sich dort pro Quadratmeter mehr Personen gleichzeitig erleichtern als in der Damentoilette.

der Bau von Straßen

Mehr als die Hälfte für den Verkehr bereitgestellten Mittel werden für Straßen und Autobahnen ausgegeben, hauptsächlich als Verbindung zu großen Städten oder Straßen im ländlichen Gebiet. Kürzere Wegstrecken gelten als weniger relevant für die Infrastruktur. Zum Nachteil von Frauen, die die kürzeren Wegstrecken häufiger nutzen und mehr zu Fuß gehen, um sich neben ihrem Beruf auch noch um Kinder, Angehörige und Einkäufe zu kümmern.

Öffentliche Verkehrsnetze, wie z.B. das U-Bahn-Netz

Die meisten Netze von U-Bahnen in Städten sind strahlenförmig (ähnlich wie ein Spinnennetz) aufgebaut, alle Wege führen in die Innenstadt, nur im Zentrum gibt es einige Rundstrecken. Das ist hilfreich für Pendler, steht aber dem typischen Fortbewegungsmuster von Frauen entgegen. Lösung: orthogonalverlaufende U-Bahn-Linien, einem Gitter gleichend, die eine Aneinanderreihung von kurzen Wegen erleichtern.
Da kommt bald noch mehr…

Darüber wird geredet...

Catcalling

Kein Kompliment.

90% der Betroffenen sind Frauen.

Catcalling bedeutet verbale Belästigung, bei der es um anzügliche Äußerungen, Nachrufen oder Hinterherpfeifen geht. Nicht so schlimm? Studien zeigen, dass die Hälfte der Betroffenen ängstlicher wird und sich an bestimmten Orten unsicher fühlt, besonders nachts und alleine. 40% vermeiden deshalb bestimmte Orte und Routen, 8% ändern ihren Kleidungsstil. Was tun? Hilfe holen, Passanten ansprechen, Handy zücken und Fotos und Videos machen. Und du als Zeuge? Unterstützung anbieten. Unbedingt.

AHA! Kurz erklärt...

Sexismus

...bedeutet mehr als sexuelle Belästigung, #MeTOO und Catcalling.

Sexismus ist vielfältig.

Zu vielfältig, um auf diese Karte zu passen. Deshalb hier lediglich ein Beispiel: Werbung kann sexistisch sein, wenn sie suggeriert, dass Männer zu dumm sind, um sich gut um Kinder oder den Haushalt zu kümmern. Warum das ein echtes Problem darstellt? Dazu bald mehr...

RotlichtAus?!

Previous
Next
Ein Bündnis läd Euch ein

„Prostitution verhindert Vergewaltigungen“ oder „Ein Beruf wie jeder andere“ oder „Prostitution macht Frauen zum Sexobjekt“ – was stimmt denn jetzt?

Prostitution, das Thema wird kontrovers diskutiert. Wie sthet es denn nun bei uns in Deutschland um die Prostitution? Und wie sieht es vor unserer Haustür im Landkreis Stade aus?

Trennungsgedanken?

Hier gibt es Antworten!

Wer sich trennen will oder mitten in einer Trennung steckt, hat oft viele Fragen. Wer zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus? Bei wem bleiben die Kinder? Wer darf das gemeinsame Auto oder den Hund behalten? Eine Broschüre gibt erste Antworten. Und clevere Tipps plus Checkliste.

Ungewollt schwanger?

Du bist nicht allein!

Du hast Fragen zum Ablauf, Kosten, Methode und Unterstützung?

Du suchst eine passende Beratungsstelle vor Ort?

Hier gibt es eine Hilfetelefon und eine anonyme Onlineberatung vom BzgA.

Pro Jahr gibt es mehr als 100.000 Schwangerschaftsabbrüche, das sind mehr als 270 pro Tag. 

Nein zu gewalt!

Anlaufstellen