AKTUELLES

Netzwerk gegen Häusliche Gewalt beim Harsefelder Lauffestival dabei

Die Mitglieder des Netzwerkes gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Stade ziehen erneut ihre Sportschuhe an, um für mehr Sichtbarkeit zu sorgen. Wie schon im Vorjahr treten sie beim Lauf- und Musikfestival am Samstag, 15. Juni, um 16.30 Uhr in Harsefeld an. Damit will das Netzwerk auf das Thema „Gewalt in der Partnerschaft“ aufmerksam machen.

Um auf das Thema Gewalt in der Partnerschaft aufmerksam zu machen, ziehen zahlreiche Mitglieder wieder die orangenen T-Shirts an und starten am 15. Juni beim Lauf- und Musikfestival in Harsefeld. © Landkreis Stade / Nina Dede

Zu übersehen sind die Läuferinnen und Läufer sowie ihre Unterstützerinnen und Unterstützer am Straßenrand dann kaum: Sie werden wieder leuchtend-orangene Shirts mit dem Aufdruck „Häusliche Gewalt?! …läuft nicht!“ tragen. Gefördert wird die Aktion wie im letzten Jahr durch das Modehaus Mohr in Dollern, das einen Teil der Kosten für die T-Shirts sponsert.

Die Statistiken zeigen, dass häusliche Gewalt tagtäglich stattfindet und zugleich immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft ist. Der Lauf ist eine gute Möglichkeit, um für das Thema zu sensibilisieren, so die Arbeitsgruppe aus dem Netzwerk Häusliche Gewalt.

Im Netzwerk gegen Häusliche Gewalt engagieren sich unterschiedliche Einrichtungen und Institutionen aus der Region. Dazu gehören neben den Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade auch die AWO-Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), das Stader Frauenhaus, die AWO-Beratungsstelle Lichtblick, die Polizei, die Jugendämter und die Justiz sowie viele weitere Akteure. Die Mitglieder setzen sich für Betroffene ein, leisten Präventions- und Aufklärungsarbeit und vernetzen Institutionen und Beratungsstellen. 

Wusstest Du schon,
dass...

…Frauen deutlich häufiger Organspenderinnen als Organempfängerinnen sind?

Mehr lesen »

…rund ein Drittel der 25- bis 59-jährigen Frauen in Stiller Reserve für den Arbeitsmarkt sind?

Mehr lesen »

…Dänemarks Fußball-Nationalspieler auf eine Gehaltserhöhung verzichten, um dem Frauen-Team bessere Bezahlung zu ermöglichen?

Mehr lesen »