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Endometriose: die große Unbekannte

Endometriose, eine oft schmerzhafte chronische Erkrankung, tritt überwiegend  bei Frauen auf. Weil das Krankheitsbild vielfältig ist, erfolgt eine Diagnose oft erst spät. Eine Selbsthilfegruppe in Stade lädt Betroffene zum Austausch ein.

Bild von Piyapong Saydaung auf Pixabay

Endometriose werden als „gutartig“ klassifizierte Zellen bezeichnet, die im ganzen Körper vorkommen und starke Schmerzen (bis hin zur Ohnmacht) verursachen können. Endometriose- Zellen können Bereiche des Körpers  beschädigen und in selteneren Fällen sogar zerstören. Nach derzeitigem Wissensstand ist Endometriose eine chronische Erkrankung, die leider nicht heilbar ist und das alltägliche Leben der Betroffenen stark einschränken kann.

Ein schwerwiegendes Problem ist, dass Krankheiten, die vermehrt bei Frauen auftreten, generell sehr viel schlechter erforscht sind – das zeigt die Gendermedizin. Das gilt auch für die Endometriose.

Bettina Behrens ist eine von vielen Betroffenen. Bis zu ihrer Diagnose sind Jahre vergangen. Deshalb setzt sie sich für Aufklärung rund um das Thema Endometriose ein, ist ein „endofighter“  und hat eine Selbsthilfegruppe in Stade gegründet. Mit der Selbsthilfegruppe möchte sie Betroffenen eine Möglichkeit zum Austausch geben.

Alle sind willkommen, gerne mit Anmeldung über Social Media oder per Mail:

Email: endogruppe-stade@gmx.de

Zeit & Ort: jeden. 1. Freitag im Monat von 18-20h (mal persönlich in Stade, mal online) 

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Bettina Behrens

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