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Was hat Radfahren mit Gleichstellung zu tun? Kolleginnentour beim Stadtradeln

Der Landkreis Stade radelt – im doppelten Sinne. 3.535 Radelnde in 231 Teams beteiligen sich am diesjährigen Stadtradeln. Mit dabei: Kolleginnen der Kreisverwaltung, die auf Einladung des Gleichstellungsbüros gemeinsam in die Pedale traten.

Der Kreisverwaltung gehören davon 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Die sind wiederum ausgesprochen fleißig: Mit derzeit 18.386 zurückgelegten Kilometern belegen sie im Kreisvergleich mit deutlichem Abstand Platz eins.

Dazu beigetragen haben auch die Kolleginnen, die bei der Radtour für Kolleginnen dabei waren. Am gestrigen Dienstag machten sie sich unter dem Motto „Gleichstellung & Mobilität“ im Rahmen des Stadtradelns auf den Weg nach Horneburg. Trotz norddeutschem Schietwetter mit Wind und Regen sowie einiger krankheitsbedingter Absagen waren der Austausch und die Stimmung ausgesprochen gut. Die Kolleginnen diskutierten über eine gleichberechtigte Verkehrsplanung, teilten Erfahrungen und vernetzen sich ämterübergreifend. „Zur gleichberechtigten Mobilität gehören unter anderem sichere Innenstädte, etwa durch gute Beleuchtung und Notfallknöpfe“, erläuterte die Gleichstellungsbeauftragte Elena Knoop. „Gute Radwege sind ebenso gleichstellungsrelevant, damit Eltern – meistens (oft) Mütter – bei der Begleitung ihrer Kinder zur Kita, Schule und zum Hobby sicher an ihr Ziel kommen, wovon wiederum alle profitieren. Und auch abgesenkte Bordsteine oder Rampen statt Treppen zählen dazu, damit Menschen mit Kinderwagen oder Rollator barrierefrei unterwegs sein können.“

 

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