AKTUELLES

Frauenfilmnacht am 10. März in Harsefeld:

Mir der 8. Frauenfilmnacht wird eine Tradition im Landkreis Stade fortgeführt, die von den Gleichstellungsbeauftragten 2007 ins Leben gerufen wurde. Im frisch renovierten Kino-Hotel Meyer in Harsefeld erwartet die Besucherinnen ein abwechslungsreiches Programm für einen unterhaltsamen Abend zum Thema Alltagssexismus.

Das Datum ist nicht zufällig gewählt, denn die Frauenfilmnacht hat immer auch einen frauenpolitischen Hintergrund. Sie findet daher grundsätzlich rund um den Internationalen Frauentag am 08. März statt. „Uns ist es wichtig, an diesen bedeutenden Frauenkampftag zu erinnern und ihn einzubeziehen“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Harsefeld Andrea Jülisch, eine der Veranstalterinnen. „Jede Frauenfilmnacht legt daher den Fokus auf ein bestimmtes Thema – in diesem Jahr haben wir uns für den Alltagssexismus entschieden“, so Jülisch.

 

„Sexismus begegnet uns häufig und in vielen Facetten im Alltag und wird oft als solcher nicht erkannt. Da wir uns mittlerweile gesamtgesellschaftlich vielfach in den Situationen eingerichtet haben, nehmen wir Sexismus häufig gar nicht mehr wahr. Doch das ist im Hinblick auf die Gleichstellung und für die Begegnung auf Augenhöhe eklatant! Insofern wollen wir dort ansetzen und sensibilisieren“, ergänzt Daniela Subei, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Horneburg. Es wurden passende Filme sowie eine anregende Ausstellung der etwas anderen Art ausgewählt, die  die Geschlechterklischees  aus einer neuer Perspektive betrachten Sowohl die Ausstellung als auch kurze Clips von Pinkstinks, die vor den Hauptfilmen gezeigt werden, regen auf amüsante und originelle Weise zum Nachdenken an und komplettieren die gute Filmauswahl.

 

Los geht es am 10.03. um 16.00 Uhr (Einlass um 15.30 Uhr) mit dem ersten Film „Wunderschön“, der sich mit der aktuellen Situation vieler Frauen und Mütter befasst, die immer noch einem vermeintlichen Idealbild entsprechen wollen… oder sollen?

Nach einer Pause geht es um 19.30 Uhr mit dem zweiten Film „Bombshell“ weiter. Hier wird die wahre Geschichte mutiger Frauen erzählt, die ihr Schweigen brechen, und damit jahrelang stattfindende sexuelle Nötigung beim Fernsehsender Fox News aufdecken.
Auch der dritte Film „Die Berufung“, der nach einer weiteren kleinen Pause um 22.00 Uhr beginnt, bietet spannende Unterhaltung. Er beschreibt den Weg von Ruth Bader Ginsburg, Richterin am obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, die schon früh Sexismus erleben musste und den Kampf dagegen nie aufgegeben hat.

 

In den Filmpausen findet sich genug Zeit zum gegenseitigen Austausch und für die Ausstellung „seiten.verkehrt“. Auch können sich die Besucherinnen in dieser Zeit gern mit den kulinarischen Kleinigkeiten stärken, die bereitgestellt werden und im Preis der Kinokarte enthalten sind. Getränke und weitere Snacks können, wie im Harsefelder Kino gewohnt, während des Films erworben werden.

 

Die Kosten pro Film betragen 9 Euro, Karten sind ab sofort direkt im Kino oder unter hotel-meyer.de/de/kino-programm erhältlich.

 

Eine Kinderbetreuung während des ersten Filmes ist auf Anfrage möglich.

 

„Wir wollen an die Erfolge der letzten Veranstaltungen anknüpfen und zusammen mit vielen Frauen eine rauschende Frauenfilmnacht in Harsefeld verbringen“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg.

 

 

Veranstaltet von den Gleichstellungsbeauftragten: Andrea Jülisch Samtgemeinde Harsefeld, Daniela Subei Samtgemeinde Horneburg, Gabi Schnackenberg Hansestade Buxtehude, Elena Knoop Landkreis Stade, Jacqueline Jugl Hansestadt Stade und Hiltrud Gold Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten.

 

Für Fragen rund um die Frauenfilmnacht wenden Sie sich bitte an: Andrea Jülisch, Samtgemeinde Harsefeld, gleichstellung@harsefeld.de oder Daniela Subei, Samtgemeinde Horneburg, subei@horneburg.de  

 

Wusstest Du schon,
dass...

…Dänemarks Fußball-Nationalspieler auf eine Gehaltserhöhung verzichten, um dem Frauen-Team bessere Bezahlung zu ermöglichen?

Mehr lesen »

…Eheleute in Zukunft einen Doppelnamen als Familiennamen führen dürfen?

Mehr lesen »

…Dänemark die Grenze für Schwangerschafts­abbrüche auf 18 Wochen anhebt?

Mehr lesen »